gRobics
Trainings-App, die Anamnese, Leistungsstand und Live-Trainingsdaten zu einem individuell angepassten Trainingsplan verbindet.
Einblicke
Projekt und Ausgangslage
gRobics begleitete Nutzer von der ersten Anamnese bis zum laufenden Training. Medizinische und sportwissenschaftliche Kriterien, persönliche Voraussetzungen und ein Leistungstest bildeten die Grundlage für einen individuell angepassten Trainingsplan.
Während des Trainings erfasste die App die Leistungsdaten des Nutzers und erkannte ausgeführte Übungen samt Wiederholungen. Auf dieser Grundlage wurden Anweisungen im laufenden Workout und die folgenden Trainingseinheiten automatisch angepasst.
Meine Rolle
Ich verantwortete das Backend und den gemeinsamen plattformübergreifenden Kern für iOS und Android. Die iOS-App entwickelte ich gemeinsam mit einem weiteren Frontend-Entwickler.
Ich integrierte unsere Motion-AI-Technologie und den Movesense-Sensor so, dass Herzfrequenz, erkannte Übungen und Wiederholungen für die Trainingsauswertung und die Anpassung des Trainingsplans verfügbar waren.
Technische Grundlagen
Die zentrale Trainingslogik lag in einem gemeinsamen Kotlin-Multiplatform-Modul. Anamnese, Leistungsstand, Trainingsplan-Generierung und Auswertung mussten dadurch nicht für beide Plattformen getrennt umgesetzt werden.
Das native iOS-Frontend wurde mit SwiftUI umgesetzt. Ktor übernahm die API-Kommunikation des gemeinsamen Kerns. Bluetooth, das Motion-AI-SDK und der Movesense-Sensor verbanden Herzfrequenz und Bewegungserkennung mit dem laufenden Training.
Die Trainingssteuerung verarbeitete die aktuellen Leistungsdaten und passte den Ablauf während der Übung sowie die nächsten Trainingseinheiten automatisch an.
Die zentralen technischen Herausforderungen
Der laufende Trainingsprozess wurde als State Machine abgebildet. Übungswechsel, Pausen, Unterbrechungen und unterschiedliche Abschlusszustände mussten samt ihrer Edge Cases sauber funktionieren.
Gleichzeitig reagierte der Ablauf auf Eingaben des Nutzers und aktuelle Sensorwerte. Trainingsplan, erkannte Übung, Wiederholungen und Benutzeroberfläche mussten dabei synchron bleiben.
Ergebnis und Nachweis
Eine gemeinsame Logik-Codebasis versorgte die iOS- und Android-App. Beide Plattformen nutzten dieselbe Trainingslogik und behielten ihre native Oberfläche.
Die App verband Anamnese und Leistungstest mit den tatsächlich gemessenen Leistungsdaten. Anweisungen, Trainingsumfang und folgende Einheiten konnten dadurch automatisch an den Nutzer angepasst werden.
gRobics wurde für iOS und Android veröffentlicht und technisch wie geplant umgesetzt. Dauerhaft am Markt etablieren konnte sich das Angebot nicht. Es wurde später eingestellt und die App ist heute nicht mehr im App Store verfügbar.





